Autorin: Gertraud Leimüller

Klein- und Mittelbetriebe sind flexibel, haben kurze Entscheidungswege und ihr Ohr nahe am Kunden. Diese Eigenschaften prädestinieren sie für Innovation. Allerdings haben einen großen Nachteil gegenüber großen Unternehmen: weniger Personal, Fachwissen und Geld, um eigene Innovationen entwickeln zu können.

Die ITG – Innovationsservice für Salzburg hat daher im Rahmen des internationalen Open-Alps-Projekts den ersten österreichischen Open-Innovation-Workshop speziell für KMU und Intermediäre veranstaltet.

winnovation war beauftragt, das anspruchsvolle Training zu konzipieren und durchzuführen: In drei intensiven Trainingstagen im Oktober und November 2013 lernten die Teilnehmer, den Ressourcenmangel von KMU durch kluge, moderne Open-Innovation-Strategien zu kompensieren und gleichzeitig die Vorteile von KMU wie Flexibilität, Offenheit und Schnelligkeit systematisch zu nutzen.

„Das Training hat meine Erwartungen weit übertroffen.“  „Ich nehme mir viele Anregungen und Strategien mit, die ich im Unternehmen umsetzen will.“ Das waren typische Aussagen der Teilnehmer am Ende des interaktiven Trainings, das von den Open-Innovation-Expertinnen Marion Poetz und Gertraud Leimüller geleitet wurde und im Zuge dessen internationale Good-Practise-Beispiele sowie Fragestellungen aus den Unternehmen der Teilnehmer intensiv diskutiert wurden. Aufbauend auf einem Überblick über grundsätzliche Open-Innovation-Methoden, Suchstrategien für Innovationsquellen außerhalb des Unternehmens (Wie schaffe ich Zugang zum jeweils relevanten Problem- und/oder Lösungswissen?) und interne Organisationselemente, um ein Unternehmen fit für Open-Innovation-Anwendungen zu machen, entstanden während des Intensivtrainings Ideen für mehrere konkrete Innovationsprojekte. Diese wollen die Teilnehmer nach Trainingsende selbst umsetzen. Das wohl größte Kompliment nach dieser Premiere!